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   Dr.  E. Weiser     Koenigsbacher Str. 51, 75106 Remchingen, Tel. 07232/311855

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I N H A L A T I O N   M I T   D Ü S E N V E R N E B L E R N

 

LIEBE ELTERN,

im Folgenden hier einige Infos zum richtigen Umgang /Anwendung mit Düsenverneblern (Pari).

 

 

BEI WELCHER KRANKHEIT INHALIEREN?

Bei Asthma bronchiale, Bronchitis, Mukoviszidose, Erkrankungen der oberen Luftwege (z.B. Entzündungen des    Kehlkopfes,    der    Luftröhre,    ...).    Je    nach    inhaliertem    Medikament    werden   Entzündung Schleim- hautschwellung, Bronchialmuskelkrampf o.ä. behandelt. Vorbeugend wirksame Medikamente können durch Inhalation direkt in der Lunge deponiert werden. Darüber hinaus führt die Inhalation mit Düsenverneblern zu einer Anfeuchtung der Atemwege und unterstützt so eine Schleimlösung. Vor allem im Kindesalter ist die Behandlung mit Düsenverneblern eine effektive Inhalationsform, vorausgesetzt, dass sie richtig durchgeführt wird. Daher soll die folgende Übersicht die korrekte Handhabung aufzeigen.

 

 

HANDHABUNG

   Verordnete Inhalationslösung in Medikamentenbecher einfüllen.

    Beiliegenden Schlauch anschließen.

   Aufrecht und entspannt sitzen.

   Das Mundstück zwischen die Zähne nehmen und mit den Lippen umschließen, das Gerät anschalten.

 

Dauervernebelung (fortwährende Medikamentenvernebelung): (a) Gerät muss für Dauervernebelung vorgesehen sein.  (b) Besitzt das Gerät mehrere Betriebsarten: auf Dauervernebelung schalten. (c) Ruhig und gleichmäßig ein

und ausatmen.

 

 

Intervallvernebelung (Medikamentennebel kann durch Tasten oder Knopfdruck unterbrochen werden):

(a) bei der Einatmung den Knopf drücken und (b) ruhig und gleichmäßig einatmen, (c) den Knopf loslassen, das Mundstück aus dem Mund nehmen und die Luft kurz anhalten, (d) durch die Nase oder mit Lippenbremse (d.h. durch leicht geschlossene Lippen) ausatmen. Inhalationsdauer: in der Regel ca. 10-15 Minuten. Bei Säuglingen und Kleinkindern: statt Mundstück weiche Silikonmaske (angepasste Größe) verwenden, günstig ist dabei ein dichter Abschluss zwischen Gesicht und  Maske, da sonst zuviel vom Medikament in die Umgebung verloren geht. Trotzdem ist ein frühzeitiges Üben mit dem Mundstück sinnvoll, da dadurch deutlich mehr Wirkstoff in die Lunge gelangen kann, als bei Benutzung einer Maske. Kombination der Inhalation mit Atemtherapie (unter Anleitung eines Krankengymnasten) möglich.

 

 

HÄUFIGE FEHLER

    Zu schnelle Atmung.

    Einatmung stimmt zeitlich nicht mit Tastendruck überein (bei Intervallvernebelung).

    Einatmung durch die Nase, obwohl Mundstück verwendet wird.

    Gerät funktioniert nicht, weil es falsch zusammengebaut ist und

somit nicht vernebelt.

     Gerät funktioniert nicht, weil es nicht richtig gereinigt wurde.

     Während der Inhalation ist es zu vermeiden, dass Speichel zurück in den Vernebler fließt und

mitvernebelt wird.

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REINIGUNG

     Schlauch vom Vernebler abziehen.

     Kondenswasser im Schlauch durch weiteres Laufenlassen des Kompressors entfernen.

     Vernebler komplett zerlegen (auch eventuelle Gummiplättchen) und gründlich mit heißem Wasser

   und etwas Spülmittel abspülen. Mit klarem Wasser gut nachspülen und mit einem sauberen,    

   trockenen, fusselfreien Geschirrtuch abtrocknen.

     Nachtrocknung (mind. 4 Stunden) bzw. Aufbewahrung in ebensolchem Tuch.

     Den Vernebler erst vor dem nächsten Gebrauch wieder zusammenbauen (vorher die Hände gründlich

   waschen).

     Thermische Desinfektion selten nötig; individuelle Absprache mit dem uns.

     Der Vernebler sollte trocken und staubgeschützt gelagert werden.

 

 

Dr. E. Weiser, Kinder- und Jugendarzt, www.kinderarzt-remchingen.de

                                                         Infoblatt Inhalation mit Pari