Dr. E. Weiser Koenigsbacher Str. 51, 75106 Remchingen, Tel. 07232/311855
Bei der Entbindung wird die Nabelschnur mittels einer speziellen Vorrichtung abgeklemmt bzw. auch durchschnitten. Danach reicht es meist, wenn der Nabel gut trocken gehalten wird. Der Nabelrest kann meist besser trocken gehalten werden, wenn man zwischen Haut und Klemme eine Kompresse einbringt. Diese Kompresse wird zuvor vom Rand bis zur Mitte mit einer Schere eingeschnitten, der Rest der Nabelschnur dann zwischen diese Schnittstellen sanft eingeklemmt.
Achten Sie auch darauf, dass die Windel den Nabelrest nicht bedeckt. Einige Wegwerfwindeln haben bereits eine entsprechende Lücke, damit der Nabel nicht bedeckt wird. Sollten Sie andere Windeln benützen, so können Sie einfach den oberen nabelwärts gerichteten Rand der Windel ein Mal umschlagen und danach Windel mit dem Klebeband schließen.
Wie lange „hält“ der Nabel?
Meist ist nach rund 10-12 Tagen der Nabel eingetrocknet und zusammen geschrumpelt. Dann fällt er ab. Sollte der Nabel nach 2 Wochen noch fest an der Haut Ihres Kindes sich befinden, sollten Sie dies uns zeigen.
Wann Arztbesuch?
Sollten Sie sich in irgendeiner Weise unsicher sein, können Sie gerne Ihr Kind bei uns vorstellen. Wenn die Umgebung des Nabels an der Bauchdecke auffällig rot ist, sollten Sie einen frühen Termin bei uns vereinbaren. Ebenfalls, wenn sich der Nabelrest in keiner Weise trocknen lässt und ständig feucht ist. Beim lösen des Nabelschnurrestes kann man gelegentlich einen Tropfen Blut sehen. Dies ist normal. Nur bei größeren Mengen sollten Sie Ihr Kind uns vorstellen.